Vorort

Vorort, Erich Busslinger

Vorort (Episode aus „Inland-Archiv“)
8. April – 18 Uhr
Vorfilm

Schweiz 2003 – 15 Minuten – Hybrid Spiel- und Dokumentarfilm – ohne Sprache – R: Erich Busslinger

Erich Busslinger hat auf seinen Reisen durch die Schweiz aus seinen Alltagsbeobachtungen eine serielle Dokumentation skurrilen Charakters erstellt. Seine Bildgeschichten, die unter dem Titel Inland-Archiv zusammengefasst sind – es existieren insgesamt 10 Episoden à 15 Minuten – strotzen vor unterschwelliger Ironie, machen sich aber nicht lustig, sondern porträtieren die Landsgenossen eher liebevoll in ihren Gewohnheiten und Eitelkeiten.

Vorort, Erich Busslinger

Heimatwerk

Heimatwerk, Erich Busslinger

Heimatwerk (Episode aus „Inland-Archiv“)
7. April – 18 Uhr
Vorfilm

Schweiz 2003 – 15 Minuten – Hybrid Spiel- und Dokumentarfilm – ohne Sprache – R: Erich Busslinger
in Anwesenheit des Regisseurs

Erich Busslinger hat auf seinen Reisen durch die Schweiz aus seinen Alltagsbeobachtungen eine serielle Dokumentation skurrilen Charakters erstellt. Seine Bildgeschichten, die unter dem Titel Inland-Archiv zusammengefasst sind – es existieren insgesamt 10 Episoden à 15 Minuten – strotzen vor unterschwelliger Ironie, machen sich aber nicht lustig, sondern porträtieren die Landsgenossen eher liebevoll in ihren Gewohnheiten und Eitelkeiten.

Heimatwerk, Erich Busslinger

 

Agrikult

Agrikult, Erich Busslinger

Agrikult (Episode aus „Inland-Archiv“)
3. April – 18 Uhr
Vorfilm

Schweiz 2003 – 15 Minuten – Hybrid Spiel- und Dokumentarfilm – ohne Sprache – R: Erich Busslinger
in Anwesenheit des Regisseurs

Erich Busslinger hat auf seinen Reisen durch die Schweiz aus seinen Alltagsbeobachtungen eine serielle Dokumentation skurrilen Charakters erstellt. Seine Bildgeschichten, die unter dem Titel Inland-Archiv zusammengefasst sind – es existieren insgesamt 10 Episoden à 15 Minuten – strotzen vor unterschwelliger Ironie, machen sich aber nicht lustig, sondern porträtieren die Landsgenossen eher liebevoll in ihren Gewohnheiten und Eitelkeiten.

Das Leben vor dem Tod

Das Leben vor dem Tod

4. April 2020 – 18 Uhr

Das Leben vor dem Tod

Schweiz 2018 – 107 Minuten – Dokumentarfilm – Schweizer Deutsch und Italienisch mit deutschen Untertiteln – R: Gregor Frei
in Anwesenheit des Regisseurs

Armin hat sich seit Jahren in einem kleinen Dorf im Tessin niedergelassen, um hier seinen Lebensabend zu verbringen. Er gibt sich zufrieden, schätzt seine Freizeit, sein Haus und seinen Garten. Armin hat eine Entscheidung getroffen: Mit 70 ist Schluss! Schluss mit dem Leben. An seinem 70. Geburtstag möchte er aus dem Leben scheiden und Gebrauch eines sogenannten begleiteten Suizids machen. Dafür ist er schon seit Jahren in einem Verein, der in der Schweiz Menschen unterstützt, die bei voller Zurechnungsfähigkeit diesen Schritt für sich gehen wollen. Sein Nachbar Goffredo, der von den Plänen von Armin weiß, kann den Entschluss nicht nachvollziehen, er versucht ihn von seinem Vorhaben abzubringen und hofft bis zuletzt, dass es ihm auch gelingt.

Gregor Frei hat die beiden Nachbarn über Monate aufgenommen, ihren Streit, ihre Diskussionen über das Leben und den Tod. Trotz der Ernsthaftigkeit des Themas fängt er immer wieder Momente des Glücks, der Freude und der Ironie ein, die dem nahe kommen, was ein Sinn des Lebens sein könnte.

Pizza Bethlehem

Pizza Bethlehem, Bruno Moll

6. April 2020 – 18 Uhr

Pizza Bethlehem

Schweiz 2010 – 85 Minuten – Dokumentarfilm – Schweizer Deutsch mit deutschen Untertiteln – R: Bruno Moll
in Anwesenheit des Produzenten Peter Spoerri

Bethlehem ist ein Stadtteil von Bern, ein Stadtteil, in dem mehrheitlich Menschen mit geringem Einkommen und Migrationshintergrund leben. Der Film begleitet junge Frauen, die zusammen Fußball spielen und im Team eine Ersatzfamilie finden. Sie sprechen über ihren Alltag, die Schule und auch über die Widerstände, die sie in ihren Familien überwinden müssen, um überhaupt Fußball spielen zu dürfen.

Regisseur Bruno Moll fängt die Ängste, Sehnsüchte und Gefühle dieser heranwachsenden Mädchen mit viel Sensibilität ein. Sie bekommen viel Raum, sich auszudrücken und zeigen, dass sie durchaus etwas zu sagen haben. Entstanden ist ein berührendes Porträt.

Siamo italiani

Siamo italiani, Alexander J. Seiler

6. April 2020 – 20 Uhr

Siamo italiani

Schweiz 1964 – 79 Minuten – Dokumentarfilm – Italienisch und Schweizer Deutsch mit deutschen Untertiteln – R: Alexander J. Seiler, June Kovach, Rob Gnant

In ihrem Dokumentarfilm suchen Seiler, Gnant und Kovach die Begegnung mit den Menschen, die in der Schweiz der sechziger und siebziger Jahre als „Problem“ wahrgenommen und diskutiert wurden: den italienischen Arbeitskräften. Der Film beginnt mit der sanitarischen Untersuchung an der Grenze; der Mensch wird zur Ware – Menschenware als Massenware –, deren einziger Sinn darin besteht, im Arbeitsprozess reibungslos zu funktionieren und sich möglichst einfach verwalten zu lassen. Dann zeigen die Autoren Seiler das Leben der „Fremdarbeiter“ in der Schweiz in seinen wichtigsten Aspekten: den Arbeitsbedingungen, den Wohnverhältnissen, dem verbotenen Nachzug der Familie, der Öde des Sonntags, der Hartherzigkeit der Einheimischen, der Bürokratie. „Wir kamen nicht als Soziologen oder Fürsorger, sondern als Fragende ohne Einschränkung, und ohne Ausnahme scheinen wir für unsere Gesprächspartner die ersten Schweizer zu sein, die sich nicht bloss für bestimmte Aspekte ihres Lebens, sondern für sie selber und alles interessierten, was sie zu sagen hatten.“ (Swiss Films)

Vorfilm: BICE DEL KREIS 4 von Perla Ciommi, 2009, 5‘

Neuland

neuland

7. April 2020 – 18 Uhr

Neuland

Schweiz 2013 – 93 Minuten – Dokumentarfilm – Schweizer Deutsch und Deutsch mit deutschen Untertiteln – R: Anna Thommen
in Anwesenheit der Regisseurin

Eine Gruppe von Jugendlichen steht kurz vor dem Einstieg ins Berufsleben. Jeder von ihnen hat seine eigene Vorstellung für seine Zukunft, doch ihre Voraussetzungen sind schlechter als die von anderen. Sie haben nicht von Anfang an die Schule in der Schweiz besucht, sprechen noch gebrochen Deutsch und können auf kein bestehendes soziales Umfeld zurückgreifen. Ihre Chancen glichen denen des Fußballclubs des FC Basel gegen Manchester United zu gewinnen, David gegen Goliath. Und doch habe es Basel durch harte Arbeit ganz an dich Spitze geschafft.

Die Basler Regisseurin Anna Thommen hat eine sogenannte Integrationsklasse begleitet, die Jugendlichen mit Migrationshintergrund eine intensive Betreuung für den Einstieg in die Arbeitswelt geben soll. Eindrücklich wirkt die Nähe und schonungslose Offenheit, die der Film vermittelt.

Where We Belong

Where We Belong, Jacqueline Zünd

8. April 2020 – 18 Uhr

Where We Belong

Schweiz 2019 – 78 Minuten – Dokumentarfilm – Französisch und Schweizer Deutsch mit deutschen Untertiteln – R: Jacqueline Zünd
in Anwesenheit des Kameramanns Nikolai von Graevenitz

Die Eltern trennen sich, eine Familie zerfällt. Aus dem, was einst als Einheit galt, entstehen zwei getrennte Welten. In ständigem Übergang leben die Kinder nun zwischen zwei Zuhause, Welten. WHERE WE BELONG nähert sich ihrer Realität und konzentriert sich darauf, wie zerbrechlich Kinder sind, aber auch wie mutig, klug und lustig sie auf ihre Situation reagieren.

All inclusive

All inclusive, Corina Schwingruber Ilić

3. April 2020 – 20 Uhr
Vorfilm

All inclusive
Schweiz 2018 – 10 Minuten – Dokumentarfilm – Deutsch – R: Corina Schwingruber Ilić

Die Regisseurin fängt in klaren, unpathetischen Bildern Szenen auf einer Kreuzfahrt ein. Eine Maße an Leuten, die tanzt, badet und isst. Hier treffen sich Jung und Alt auf der Suche nach einer Auszeit vom richtigen Leben.

Vaters Garten

Vaters Garten, Peter Liechti

3. April 2020 – 18 Uhr

Vaters Garten
Schweiz 2013 – 93 Minuten – Hybrid Spiel- und Dokumentarfilm – Schweizer Deutsch mit deutschen Untertiteln – R: Peter Liechti – S: Tania Stöcklin mit Peter Liechti
in Anwesenheit der Schnittmeisterin Tania Stöcklin

Peter Liechti entwickelte einen eigenen Stil des dokumentarisch-essayistischen Kunstfilms. In „Vaters Garten“, dem zweiten autobiografisch motivierten Film nach „Hans im Glück“, besucht er seine Eltern in St. Gallen. Teile aus den Gesprächen spielt er mit Hasenpuppen nach. Die „kleinbürgerliche“ Weltanschauung und Pedanterie der Eltern missfallen dem Sohn sehr. Die Missstimmung spiegelt den Konflikt zwischen den Mentalitäten der ersten und zweiten Nachkriegsgenerationen wieder. Die Stärken des Films sind seine scharfsinnige Beobachtung und die Allgemeingültigkeit der gesellschaftspolitischen Aussage.