Der Tunnel

Der Tunnel von Christoph Daniel und Marc Schmidheiny, mit Detlev Buck, nach der Erzählung von Friedrich Dürrenmatt

von Marc Schmidheiny und Christoph Daniel, 2017, 10 min.

Bei seiner wöchentlichen Fahrt durch die Schweiz bemerkt ein Student (Michael Schertenleib), dass der Zug ungewöhnlich lange durch einen Tunnel fährt. Sein Unbehagen wächst. Doch die Mitreisenden scheinen nicht beunruhigt, und auch der Schaffner (Detlev Buck) versichert ihm, dass alles in Ordnung sei. Gemeinsam mit dem Zugführer (ebenso Detlev Buck) macht der Student sich auf den Weg zum Führerraum der Lokomotive – doch dieser ist leer. Als auch die Notbremse nicht funktioniert, müssen beide zusehen, wie der Zug immer schneller in den dunklen Abgrund rast.

DER TUNNEL basiert auf der gleichnamigen Erzählung von Friedrich Dürrenmatt, erschienen 1952.

Regie: Christoph Daniel, Marc Schmidheiny
Buch: Christoph Daniel, Marc Schmidheiny (nach Friedrich Dürrenmatt)
Kamera: Stephan Burchardt
Schnitt: Theo Strittmatter
Darsteller: Detlev Buck, Michael Schertenleib, Klaus Manchen
Produzentin: Kirstin Wille
Produktion: DCM
Verleih: Salaud Morisset

Mit der Unterstützung von Salaud Morisset

Der Kurzfilm wird vor dem Spielfilm „Der Freund“ von Micha Lewinsky (am Fr, 19. Januar 2018 um 20 Uhr) und vor dem Spielfilm „Hinter den sieben Gleisen“ von Kurt Früh (am So, 21. Januar 2018 um 18 Uhr) gezeigt.

Discipline

Discipline, von Christophe M. Saber, 2014

von Christophe M. Saber, 2014, 12 min.

In einem Spätkauf in Lausanne kommt es zum Streit. „Discipline“ ist ein bissiger Kurzfilm über Erziehungstheorie, der einen Querschnitt durch die Schweizer Gesellschaft bietet.

Regie, Drehbuch: Christophe M. Saber
Produktion: Box Productions sàrl, École Cantonale d’Art de Lausanne, RTS Radio Télévision Suisse
Produzent: Elena Tatti
Kamera: Denis Jutzeler
Schnitt: Jonathan Vinel
Musik: Christian Garcia-Gaucher
Verleih: Salaud Morisset

Darsteller: Adel Ahdy, Nour Gayed, Garance Rohr, Frank Semelet, Florence Quartenoud

Der Kurzfilm wird vor dem Spielfilm „Der Goalie bin ig“ von Sabine Boss (am Do, 18. Januar 2018 um 19:30 Uhr, Eröffnungsfilm, und am Di, 23. Januar 2018 um 19 Uhr) gezeigt.

Vent de fête

Vent de fête, Marjolaine Perreten

von Marjolaine Perreten, 2016, 10 min., Animation

Die Vorbereitungen für ein Fest: Ein Orchester reist an.

Mit der Unterstützung von Nadasdy Film

Der Kurzfilm wird vor dem Spielfilm „Strähl“ von Manuel Flurin Hendry (am Sa, 20. Januar 2018 um 18 Uhr) und vor dem Spielfilm „Il nido“ von Klaudia Reynicke (am Mo, 22. Januar 2018 um 18 Uhr) gezeigt.

Balloon Birds

Balloon Birds, Marjolaine Perreten

von Marjolaine Perreten, 2014, 1 min., Animation

Zwei Luftballon-Vögel auf einem Ast bekommen Besuch von einem Dritten…

Mit der Unterstützung von Nadasdy Film

Der Kurzfilm wird vor dem Spielfilm „Wintergast“ von Andy Herzog und Matthias Günter (am Sa, 20. Januar 2018 um 20 Uhr) und vor dem Spielfilm „Boys Are Us“ von Peter Luisi (am Mi, 24. Januar 2018 um 18 Uhr) gezeigt.

Lucens

Lucens, Marcel Barelli, Animation

von Marcel Barelli, 2015, 7 min., Animation, Doku-Satire

Die Geschichte des ersten (und letzten) Atomkraftwerks «Made in Switzerland».

Mit der Unterstützung von Nadasdy Film

Der Kurzfilm wird vor dem Spielfilm „Neutre“ von Xavier Ruiz (am Mo, 22. Januar 2018 um 20 Uhr) und vor dem Spielfilm „Die Schweizermacher“ von Rolf Lyssy (am Mo, 24. Januar 2018 um 20 Uhr) gezeigt.

Habitat

Habitat, Marcel Barelli Copyright Nadasdy Film

von Marcel Barelli, 2016, 2 min., Animation

Jeder braucht ein Zuhause. Eines, das richtig gut zu einem passt. Hier werden einige Möglichkeiten präsentiert.

Mit der Unterstützung von Nadasdy Film

Der Kurzfilm wird vor dem Spielfilm „Hans im Glück“ von Peter Liechti (am Fr, 19. Januar 2018 um 18 Uhr) und vor dem Spielfilm „Heimatland“ von Michael Krummenacher, Jan Gassmann, Lisa Blatter, Gregor Frei, Benny Jaberg, Carmen Jaquier, Jonas Meier, Tobias Nölle, Lionel Rupp, Mike Scheiwiller (am Di, 23. Januar 2018 um 21 Uhr) gezeigt.

Heimatland

Heimatland

von Michael Krummenacher, Jan Gassmann, Lisa Blatter, Gregor Frei, Benny Jaberg, Carmen Jaquier, Jonas Meier, Tobias Nölle, Lionel Rupp, Mike Scheiwiller, 2016, 99 min.

Über der Schweiz entsteht aus dem Nichts eine dichte Wolke, die rasant zu wachsen scheint. In Erwartung einer Naturkatastrophe verhängen die Behörden den Ausnahmezustand. Die Reaktionen bei den Bürgern fallen unterschiedlich aus.

„Heimatland“ ist das Gemeinschaftswerk von zehn Schweizer Regisseuren der jüngeren Generation und verschiedener Sprachgebiete. Die Dystopie ist einerseits ein spannender Katastrophen lm, andererseits eine satirisch-zugespitze Auseinandersetzung mit der schweizerischen Identität.

Regie, Drehbuch: Michael Krummenacher, Jan Gassmann, Lisa Blatter, Gregor Frei, Benny Jaberg, Carmen Jaquier, Jonas Meier, Tobias Nölle, Lionel Rupp, Mike Scheiwiller
Kamera: Gaëtan Varone, Simon Guy Fässler, Denis D. Lüthi I Musik: Dominik Blumer I Darsteller: Peter Jecklin, Michèle Schaub-Jackson, Liana Hangart- ner, Nicolas Bachmann, Morgane Ferru u.v.a.
Verleih: Arsenal Filmverleih, Berlin

Fassung: Mehrsprachig mit deutschen Untertiteln

Unter der Patenschaft von NIFFF – Neuchâtel Fantastic Film Festival

Il nido

Il nido, Klaudia Reynicke

von Klaudia Reynicke, 2016, 78 min.

Die 19-jährige Cora arbeitet für ihre Familie in Bucco, einem Dorf, das von christlichen Touristen lebt, welche an Marienerscheinungen glauben. Coras Vater organisiert die große Feier zu Ehren der Jungfrau von Bucco, die jedes Jahr zahlreiche Pilger anzieht. Doch die Ankunft eines zurückkehrenden Dorfbewohners bringt die Harmonie des „heiligen“ Dorfes ins Schwanken, das seit Jahrzehnten ein Geheimnis hütet.

In ihrem Spielfilmdebüt „Il nido“ („Das Nest“) setzt sich die schweizerisch-peruanische Regisseurin Klaudia Reynicke mit dem Leben in einem Tessiner Dorf auseinander. Vor dem Hintergrund einer Kriminalgeschichte werden Themen wie Religion, Traditionen und Familie behandelt und auf den Prüfstand gestellt.

Regie: Klaudia Reynicke
Drehbuch: Klaudia Reynicke, Tianna Langham
Kamera: Hélène Louvart
Musik: Peter Kernel
Darsteller: Ondina Quadri, Fabrizio Rongione, Diego Ribon, Sonia Gessner, Gio- vanni Franzoni, Luigi Diberti, Giosia Gilardi
Verleih: The Open Reel, Mailand

Fassung: Italienisch mit englischen Untertiteln

Wintergast

Wintergast, Andy Herzog, Matthias Günter

von Andy Herzog und Matthias Günter, 2015, 82 min.

Der Filmautor Stefan Keller befindet sich nach einem ersten Erfolg in einer langjährigen Schaffenskrise. Als im seine Produzentin die Unterstützung ent- zieht, nimmt er eine Arbeit als Jugendherbergetester auf und reist durch die winterliche Schweiz. Die zufälligen Bekanntschaften und gehörten Geschichten leiten einen Selbstfindungsprozess ein, der zu einer überraschenden Wendung führt.

Dem Film gelingt es, elegisch-melancholische Stimmung mit trockener Komik zu verbinden. Die semi-dokumentarische Form schließt an Vorgänger wie Christian Schocher oder Peter Liechti an. In suggestiven Schwarz-Weiß-Bildern evozieren die Autoren eine Schweiz jenseits des Hochglanztourismus.

Regie, Drehbuch: Andy Herzog, Matthias Günter
Kamera: Matthias Günter I Musik: Jan Miserre, John Gürtler
Darsteller: Andy Herzog, Susann Rüdlinger, Katharina Schröter, Sophie Hutter, Cihan Inan, Michael Neuenschwander, Leo Kron, Marcel Gisler Verleih: Déjà-vu Film, Hamburg

Fassung: Schweizerdeutsch mit deutschen Untertiteln

Boys Are Us

Boys Are Us, Peter Luisi

von Peter Luisi, 2012, 73 min.

Die 16-jährige Mia ist nach schlechten Erfahrungen von der Liebe enttäuscht. Mit der Hilfe ihrer etwas älteren Schwester beschließt sie, sich an den Männern zu rächen. Als Opfer küren sie Timo, den sie über ein Internet-Chatportal kennenlernen. Als Mia gegen ihren Willen für Timo Sympathien fasst, ist sie zwischen ihren Gefühlen und dem ursprünglichen Racheplan hin und her gerissen.

Peter Luisi entwickelt eine unkonventionelle und originelle Form der roman- tischen Komödie. Wie in allen seinen Filmen vermischt sich dabei die realis- tische Erzählung mit einer zweiten fantastischen Ebene, bei der man sich an E.T.A. Hoffmann erinnert fühlt. Luisi wurde bekannt durch seinen Film „Der Sandmann“ (2011), jüngst kam „Der Flitzer“ in die deutschen Kinos.

Regie, Drehbuch: Peter Luisi
Kamera:NicolòSettegrana I Musik:ChristianSchlumpf,MichaelDuss,Martin Skalsky I Darsteller: Joëlle Witschi, Deleila Piasko, Peter Girsberger, Nicola Perot, Rafael Mörgeli

Fassung: Schweizedeutsch mit deutschen Untertiteln